Günter H. Müller

Günter H. Müller ist studierter Bauingenieur, Baumeister, Komponist, Musiker, Geomant, Autor und Fotokünstler. Dass all diese Tätigkeiten miteinander verbunden sind, sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam Grenzen überwinden, wird beim Betrachten der Fotos, beim Betreten der Gebäude, beim Hören der Kompositionen schnell deutlich. Nichts bleibt im Rahmen, kein gängiges Klischee wird bedient.
Klingendes, schwingendes Licht, erlauschte Bilder und schimmernde Spuren, verlaufendes Eis und blühendes Wasser, kräftiges GRÜN (Grüne Farbe ist die Herzkraft himmlischer Geheimnisse, Hildegard v. Bingen). Die Fotoarbeiten von Günter H. Müller laden ein zum Verweilen, sich anrühren und verwandeln zu lassen.
"Ungeahnte Schönheit verwandelt unsere Sicht und bricht unser Denken auf. Bilder spielen mit unseren Augen und unseren Gedanken. Bilder machen die Mächtigkeit des Seins und der ewigen Erneuerung spürbar. Mit Respekt können wir uns der Fülle geheimnisvollen Lebens nähern. Das Paradies hält - als Gottes großes Angebot - seine Orte mitten in unserer Welt bereit. Die Schöpfung ist durchwebt von Wundern, reich an Orten der Stärkung und Erfüllung. Ihr gewaltiges Potential ist wirkmächtig und drängt auf Strukturen von zukunftsfähiger, ja zukunftswilliger Menschlichkeit inmitten der glanzvollen Schöpfung" (Pfr. H.-G. Heldt
Die Fotos von G. H. Müller sind sensible Momentaufnahmen, die über Blume und Blüte, über Wasser, Feuer und Eis hinaus etwas von den Tiefen des Geheimnisses der Schöpfung erahnen lassen. Die Strahlkraft aus dem Universum, heute sogar messbar, erfüllt nicht nur anerkannte heilige Orte, sondern alle Bäume, Berge und Quellen überall auf der Erde mit unerschöpflicher Grünkraft, mit Schönheit und Fülle. Dies zu erkennen und als Wegweisung und Hilfe für den täglichen Alltag anzunehmen, ist das Anliegen dieser besonderen Fotografien.

Die Energien eines Kraftplatzes werden von Günter H. Müller akustisch und fotografisch eingefangen. Viele Musik- Produktionen sind direkt über einem alten heiligen Platz aufgenommen worden, und viele Fotos sind genau dort entstanden. Denn die ersten romanischen Baumeister waren mit den Energien von Orten und Baumaterialien bestens vertraut und haben es verstanden, die Kirchen so über den uralten Kultplätzen zu errichten, dass nichts von der Kraft des Ortes zerstört wurde. So kann man in den Fotoarbeiten heute noch den genius loci des Platzes erkennen, wie er vor über 1000 Jahren schon die Menschen angezogen hat.





Ausstellungseröffnung "SEELENLEUCHTEN" 9/2010

Erscheinung in einer Wasserklangschale

Taufkapelle St. Johannes, Billerbeck (10. Jh.)

Menhir in einem Steinkreis zur Tag- und Nachtgleiche